Peter Reuters Homepage
Peter Reuters Homepage

Hier finden Sie mich

Dr. Peter Reuter
Ulmer Str. 51
88471 Laupheim

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

+49 7392 17306

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Über mich

Mein beruflicher Werdegang

Ich bin 1957 in Wersen, Kreis Tecklenburg, geboren und in Rheinbach zur Schule gegangen, wo ich auch 1976 mein Abitur machte.

In Bonn studierte ich dann Chemie und promovierte dort 1986 bei Prof. Hänssgen im Anorganisch-Chemischen Institut.

Von 1987 bis 1997 abeitete ich dann als wissenschaftl. Mitarbeiter bei Prof. Meinert.

Dabei fing ich zuerst an der Universität Dortmund an, wo Prof. Meinert Gelder zur Entwicklung eines “Blutersatzstoffes” auf Basis von Perfluorierten Kohlenwasserstoffen beim Bundesministerium für Forschung und Technik (BMfT) beantragte. Er bekam die beantragten Gelder, aber schon während der Beantragung zeichnet es sich ab, dass das Projekt nicht in Dortmund, sondern in Ulm durchgeführt werden sollte. So zogen wir, Prof. Meinert, Monika Gennis und ich nach Ulm um.

In Ulm an der Universität wurden dann Räume für unser Projekt umgebaut und innerhalb eines halben Jahres enstand eine gut funktionierende Arbeitsgruppe. Während der drei Jahre Laufzeit wurden bei Raumtemperatur lagerstabile Perfluorkarbon- Emulsionen entwickelt, die als “Blutersatzstoffe verwendbar sind und von industrielle Partnern auch produzierbar sind. Die Ergebnisse führten zu mehreren Patenten und Veröffentlichungen. Danach wurde ich dann als wissenschaftlicher Angestellter bei Professor Meinert angestellt, der den Lehrstuhl für Chemie biokompatibler Verbindungen bekam. In der Folgezeit arbeitete ich dann weiter an der Verbesserung unserer Emulsionen. Dabei interessierten sich auch andere Arbeitsgruppen an der Universität Ulm, an anderen deutschen Universitäten und Firmen, sowie ausländische Universitäten und Firmen für die Emulsionen. Teilweise wollten sie die Emulsionen testen (in der Regel klinische Abteilungen und Firmen) und teilweise wollten sie Komponenten dazu mit entwickeln.

Angeregt durch die positiven Erfahrungen dieser internationalen und interdisziplinären Zusammenarbeit entschlossen wir uns ein Forschungsprojekt bei der Europäischen Union einzureichen. Beim zweiten Anlauf schaften wir es dann das BRITE-EURAM- Projekt 7318 genehmigt zu bekommen. Obwohl Prof. Meinert kurz vor der Pensionierung stand erklärte er sich bereit noch einige Zeit das Projekt zu leiten. Noch zwei Jahre lang leitete er dann das Projekt und übergab dann die Leitung und seine Mitarbeiter samt Ausrüstung an das Zentralinstitut für Biomedizinische Technik, Arbitsbereich Biomaterialien unter der Leitung von PD Dr. Dr. Ralf-Peter Franke.

Im Zentralinstitut für Biomedizinische Technik konnte ich anfangs noch die begonnenen Arbeiten an den Emulsionen fortführen und die Ergebnisse in Form von Veröffentlichungen und Vorträgen verwerten. Aber dann zeigte es sich immer mehr, dass der Arbeitsgruppenleiter PD Dr. Dr. Franke eine weitere Entwicklung nicht in dem Maße fortführen wollte wie bisher. Deshalb übernahm ich dann in der Arbeitsgruppe die Untersuchung der Materialien mit Hilfe der Rasterelektronenmikroskopie. Das dabei mir zur Verfügung stehende Gerät - Zeiss DSM 962 - ist mit SE- ,BSE- und EDX-Detektor ausgestattet. Ich konnte deshalb mit dem Gerät nicht nur interessante Aufnahmen machen, sondern auch Aussagen über die chemische Zusammensetzung der Proben machen, für einen Chemiker eine durchaus interessante Aufgabe. Die Proben bestanden aus Implantatmaterialien, OP-Instrumente, Ballonkatheter, künstliche Augenlinsen, Stents um Herzkranzgefäße aufzuhalten, Gewebeproben, resorbierbare Polymere und Bauteile von Homogenisatoren, AFM-Spitzen u.s.w. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Seit Sommer 2004 wurde ich in die Fakultät für Naturwissenschaften versetzt. Diese Versetzung verlief schrittweise. Zum Beginn des Wintersemesters 2004/2005 wurde ich im Anorganisch-chemischen Grundpraktikum eingesetzt. Im Januar 2005 erfolgte dann meine endgültige Umsetzung in die Anorganische Chemie II bei Prof. Rieger.

2006 bekam Prof. Rieger einen Ruf an die TU München und obwohl die Universität ihm ein interessantes Angebot macht wenn er in Ulm bleibt nahm er den Ruf an die Eliteuniversität an. Der Umzug seiner Abteilung ging dann schneller als von Allen erwartet. Ich wechselte nicht mit nach München und werde nach einer Übergangszeit in eine andere Abteilung wechseln.

Anfangs übernahm Prof. Dr. Volkmer die Leitung der Anorganischen Chemie II. Er wollte von meiner Mitarbeit in der Abteilung nichts wissen; seine Mitarbeiter sahen das jedoch anders So hatte ich weiterhin genug damit zu tun die Proben von ihnen zu untersuchen.

2009 verließ auch Prof. Volkmer Ulm und wurde Professor in Augsburg. Aus der Anorganik II wurde die Anorganik I und die Anorganik I wurde zur Anorganik II.

Erst im April 2011 war ein Nachfolger für Prof. Rieger gefunden worden. Er heißt Prof Dr. Sven Rau und arbeitet an der Entwicklung von Katalysatoren die unter Lichteinwirkung Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen können. Die Katalysatoren sind mehrkernige Metallkomplexe mit Re und Pd oder Pt als Zentralatome.

 

Zusätzlich zur Arbeit im Grundpraktikum bin ich noch verantwortlich im Anorganischem Fortgeschrittenen- Praktikum und ich erstelle die Stundenpläne für die Chemie, eine Aufgabe die durch die Einführung des Bachelor zunehmend komplizierter wird. Weiterhin betreue ich das Chemiepraktikum für Physiker und Informatiker, Lehramt Biologie/Physik, Lehramt Biologie/Mathematik und nicht zuletzt das Chemiepraktikum für Chemieingenieure

 

Peter Reuter

Telefon: +49 7392 17306

E-Mail: peter.reuter@uni-ulm.de

Name, Position, Kontaktdaten

Name, Position, Kontaktdaten

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Homepage-Titel